Synchronisation in Köln

Wir bieten Voice-over, Bewegungs­synchro­nisation und Lippen­synchro­nisation in Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Arabisch und Russisch.


Voice-Over


Als Voice-Over, im Deutschen auch Overvoice genannt, bezeichnet man die Aufnahme von Sprache, die über die ursprüngliche Sprache gelegt wird, wobei der Originalton im Hintergrund leise hörbar bleibt.

Diese Art der Sprachaufnahme findet insbesondere bei Dokumentationen, Reportagen oder Features Verwendung. Klassischerweise werden diese Programme mit einem weiblichen oder männlichen Kommentar und einer variablen Anzahl an O-TonsprecherInnen vertont, wobei die Kommentarspur im Gegensatz zum Voice-Over komplett ersetzt wird. Die O-TonsprecherInnen orientieren sich zwar an Charakter und Sprachstil der Protagonisten, greifen eventuelle Emotionen aber nicht im Übermaß auf.

O-Töne sollten an Anfang und Ende kurz frei stehen und so getextet sein, dass dem Sprecher genügend Zeit bleibt, um den Inhalt für den Zuschauer gut zu vermitteln.

Der Kommentar ist meist sachlich und neutral, pathetische Formulierungen der Originalversion werden, sofern nicht ausdrücklich anders gewünscht, nicht übernommen.

Bewegungssynchron


Bewegungssynchron, im Englischen auch als „fake-lipsync“ bezeichnet, ist eine Art „Lippensynchron-Lightversion“. Bei der Vertonung wird der Originalton der Protagonisten und die neue Sprachversion synchron übereinander gelegt, der Originalton bleibt aber im Hintergrund leise hörbar.

Sprachstil, Charakter und Emotion des Protagonisten werden bei der Vertonung aufgegriffen, die Mundbewegungen werden jedoch nicht in der Form angepasst, wie es bei einer lippensynchronen Fassung der Fall wäre.

Diese Art von Sprachfassung wird u.a. gerne bei Reenactmentszenen in Dokumentationen verwendet.

Lippensynchron


Bei einer lippensynchronen Sprachfassung sind Timing und Mundbewegungen exakt an den zu synchronisierenden Protagonisten angepasst. Der Sprachstil, Charakter und Emotion der Protagonisten werden vollumfänglich in die neue Sprachversion übertragen, dabei wird die originale Sprachversion komplett durch die neue Fassung ersetzt.

Um eine solche Produktion umsetzen zu können, muss ein Dialogbuch, auch Synchronbuch genannt, erstellt werden, bei dem die übersetzten Inhalte des Textes an die Länge der zu synchronisierenden Passage und die Mundbewegungen angepasst werden.

Das Synchonbuch wird in einzelne Takes, also kurze Abschnitte von einigen Sekunden eingeteilt, um den SprecherInnen während der Aufnahme das Timing zu erleichtern. Dadurch werden die Aufnahmen sehr präzise, jedoch auch sehr zeitaufwendig um somit nicht für jedes Format geeignet. Synchronfassungen werden daher in der Regel nur für fiktionale Produktionen wie Spielfilme und Serien erstellt.

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Cristian und Roberto Aramayo

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